Zeit





„Die Zeit ist selbst ein Element“

Johann Wolfgang von Goethe

Was ist Zeit?

Ich meine …


WAS beschreibt das Wort Zeit?


Sind es die Sekunden, Minuten, Stunden, Tage , Wochen, Monate und Jahre? Gar Jahrzehnte, Zeit- Epochen??


Was meinen wir - wenn wir von unserer Zeit sprechen?

Und was ist gemeint mit dem Wort Zeitqualität?


Die Zeiten ändern sich…

Mir läuft die Zeit davon…

Das alles geht von meiner Zeit ab…


Da gibt es zum einen die natürliche Zeit…

Die Zeit der Natur - des Universums, die jegliche Abläufe bestimmt, die sie leitet, begleitet, in ihrem sein, in ihrem Wachstum, im Werden und Vergehen.

Alles hat seine Zeit.

Die Jahreszeiten, die einzelne Prozesse beinhalten, und somit auch als Beschreibung dessen gelten.

Alles ist miteinander verbunden. Das, was war, bedingt was ist. Und das was ist, bedingt was kommen mag…

Und immer aber sind wir Hier

Im JETZT und HIER.



… Frühling lässt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte;

Süße, wohlbekannte Düfte

Strafe ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

wollen bald kommen.

- Horch von fern ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist´s!

Dich hab´ich vernommen!

Eduard Mörike

Es ist der Fluss der Zeit

Wie innen so außen.


Was brauchen wir?

Braucht es…


Das Streben nach Neuem - Leben - der Sonne entgegen, neues zu erschaffen, aufzubauen, umzugestalten voller Tatkraft und voller Energie?

Das Blühen und Erahnen der Früchte die bereits am reifen sind - aus dem Samen den wir im vergangenen Jahr eingesetzt und alles für ihn getan haben - um des Samens Willen - von einem Moment zum nächsten. Immer Jetzt, immer mit unsere ganzen Aufmerksamkeit. Unserer Präsenz.

Ist es die Ernte, die wir in Dankbarkeit und auch in großer Demut vor dem großen Ganzen - mit immer wieder staunend glänzenden Augen entgegen nehmen als Geschenk des Lebens an uns selbst.

Oder braucht es die Ruhe und die Einkehr…


Und wenn wir uns einlassen auf unsere Intuition, die uns leitet, die uns führt durchs Leben…

Wenn wir es zulassen…

Dann sind wir sozusagen im Flow…

Im Fluss der Zeit - die - wie eine innere Uhr gleich, weiß was für uns ansteht, was uns gut tut.


Und dann…

Wenn wir uns jetzt einmal genauer die Zeit - das Element - in dem wir ein-tauchen,ab-tauchen, schwimmen, treiben, immer - Jetzt - ansehen.

Wie sieht es aus?

Wie bewegen wir uns darin - in diesem Netz das alles miteinander vereint?…

Sind wir verbunden, auf der selben Ebene, im selben Fluss? Oder leben wir dagegen? Gegen den Rhythmus der Zeit, und somit gegen unseren eigene Biorhythmus?


Die früheren Zeiten, mit ihren Heidnischen Bräuchen und Festen, sie waren verbunden mit dem Zyklus der Natur. dem Zyklus des Mondes, und das Leben wurde ganz automatisch somit der Zeit angepasst. Der Zeitqualität.

Dessen was ist.

Dessen was ansteht.

Im Innen wie im Außen.


Der Jahreszeitliche Kreislauf war fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und man musste sich nicht entscheiden mit welcher Zeit man gehen wollte.

Und auch in einigen Religionen wie z.B dem Hinduismus, ist es auch heute noch so, ganz selbstverständlich im Miteinander mit der Natur, mit allem was ist, im Zyklus des Mondes und des gesamten Universums, den Alltag zu leben.


Doch wie schaffst DU es zwischen all dem von außen auferlegtem Gerüst von Arbeit, Familie, und allem was dir sonst so vermeintlich angetragen wird, deine Zeit in deinem Rhythmus, im Rhythmus der Zeit, zu leben?

Die Zeit für Dich zu nutzen? Sie Dir zu eigen zu machen?


Hast Du das Gefühl, du hast keine Zeit? Dir läuft die Zeit davon?


Wenn Zeit nun aber doch ein allgegenwärtiges Element ist - wenn Zeit doch eigentlich zeitlos, immer vorhanden, ein unbeschriebenes Blatt Papier in jedem Moment, welches wir mit unserem Sein, mit unserem Tun zu beschreiben in der Lage sind. Sie uns umgibt, uns einhüllt in ihre Qualität…

Wie kann es dann möglich sein, dass wir angeblich zuwenig davon haben?

Sie uns davon rennt, verstreicht ohne sie genutzt zu haben?…

Wir müssen uns dessen nur wieder bewusst werden.

Uns daran erinnern, gewahr sein, und nach unserem Rhythmus leben. Ihn integrieren in unsere Sein, in unseren Alltag.

Ihn wieder teilhaben lassen.

Nur so und doch ganz einfach - kommen wir wieder an, im Rhythmus der Zeit. Mit ihren Wundern des Wachsens, entwickeln, reifen, ernten, sterben und einkehren…

Und alles fügt sich - und wird leicht und EINS … Im Laufe der ZEIT




#Zeit#Leben#Rhythmus#Lebedeinsein


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