Ausdruck


„Es ist das Geheimnis der Sprache dass in jedem Laute andere unhörbar in der Seele mitklingen“




Was ist damit gemeint? Und was ist gemeint mit dem Wort Ausdruck?

Etwas auszudrücken, etwas nach „ außen zu drücken“, sich mitzuteilen, sich zu zeigen der Welt, teilzuhaben, Teil zu nehmen mit sich und seiner Seele, am Geschehen, welches außerhalb, um mich herum geschieht….

Und sei Dir bewusst ; Alles was du tust, was du sprichst, die Art und Weise wie Du es tust, ALLES an Dir ist Ausdruck deiner Person und auch deines wahren Seins - auch wenn dir das nicht bewusst ist.

Du möchtest jetzt vielleicht einwerfen; „ Du hast ja keine Ahnung. Ich fühle mich schrecklich, klein, hässlich, verkehrt, ich habe mir über die Jahre angeeignet dies alles unter einer harten Schale gut versteckt zu halten. Kein Mensch und schon gar nicht Du weisst was wirklich in mir abgeht. Welche Kämpfe ich jeden Tag immer und immer wieder aufs neue mit mir auszufechten habe…“

Ich muss dir sagen - Auch das sehe Ich. Nicht mit meinen Augen, doch mit meinem Herzen.

Es sind die anderen, unhörbaren Klänge - die in der Seele mitschwingen.

Vielleicht aber hast Du deinen Ausdruck deines Seins schon gefunden? Lässt du ihn zu? Oder hältst du ihn noch versteckt hinter den Mauern deines Zu Hauses oder gar deines Herzens?

Das bedeutet nicht, das man - einmal gefunden - ein Leben lang daran festhalten muss und dabei bleiben sollte. Oft sind es auch gerade Phasen - wie Ent-wicklungsschritte gleich, die wir mit unserem Ausdruck wiederspiegeln.

Es geht darum, dies anzuerkennen, zuzulassen, und zu leben. Jeden Tag, aufs Neue, präsent und authentisch seinen Weg zu gehen. Immer im Hier - Immer im Jetzt.

Alles und Nichts ist immer Ausdruck unseres Seins!

Auch ich habe schon einige dieser „Phasen“ durch, und ja, ich habe sie alle mit vollem Einsatz meines ganzen Seins gelebt. Mich Ihnen hin gegeben - im Innen wie im Aussen, bis ich jedesmal nach längerer oder kürzerer Zeit gemerkt habe, das mich etwas „einengt“ mich be-Schränkt. Und doch war das immer Ich - zwischen all den Zeiten - war da immer wieder die Andrea - Die Seele Mensch, wie sie gedacht ist - die sich zeigte, die sich irgendwann aufbäumte, um sich ihren Raum zu schaffen - frei atmen zu können, frei in ihrem Ausdruck , frei in ihrem ganzen SEiN!

Was mich die ganze Zeit über begleitet und berührt hat schon seit Kindheitstagen, sind Körperbemalungen. Körper Schmuck, fremde Kulturen, Natur und Ur-Völker.

Das leben und zelebrieren dessen, im Einklang mit der Natur, den Ritualen und Gebräuchen die teilweise altertümlich und gar aus einer längst vergangene Zeit erscheinen, und doch in den Völkern dieser Welt, die wahre Verbundenheit mit dem Universum zeigen, darstellen und ausdrücken. Sich dessen einmal Be-wusst geworden, so kann man nicht anders als berührt zu sein von dieser Hingabe ans Leben, zu dieser Hingabe ans SEIN.

Die Massai, die Maori, die Krieger der Summa, die Aborigines, die Berber, …


Vielleicht kommt es hiervon, meine Art und Weise mich auszurücken in meinem Sein, meinem Körper. Ich liebe tattoowirte Haut ! Zu sehen, zu entdecken, zu bestaunen. Bei mir und auch bei anderen. Hier geht es nicht um augenscheinliche Schönheitsvorstellungen und Geschmack, denn der ist ja bekanntlich sehr verschieden.

Es geht darum, den Ausdruck dahinter zu erahnen, wahrzunehmen und somit die reine Seele derer zu sehen. Nicht immer muss ein tiefer Sinn dahinter stecken, und doch ist dem so. Nicht unbedingt der Sinn, den ich meine, aber der Ausdruck der Seele der oft sogar dem Eigentümer des Motivs teilweise nicht bewusst ist.


„Ich scheiss auf den tieferen Sinn. Dieses Esoterische Gelaber geht mir sowas von auf den Geist. Ich steh halt auf Maschinenpistolen, und wenn du das scheisse findest, um so mehr!“

Oh ja, wie laut sie schreit das Seelchen …



Für mich sind es zum einen Bilder aus der Tier und Pflanzenwelt, sowie auch Symbole aus verschiedenen Glaubens Formen /Religionen , mit denen ich in Resonanz gehe, oder die für mich eine tiefere Bedeutung haben.

Sie berühren mich auf eine Art und Weise - die für mich die Verbundenheit des Lebens - des Allverbundenseins ausdrücken. In unserer Essenz sind wir mit allen verbunden was ist. Auch mit den Planzen und Tieren….

Mit der Bedeutung des jeweiligen Tieres oder der Pflanze aus der Mythologie, des traditionell Japanischen, der Religion des Hinduismus, des Buddhismus oder dem Wissen der Kelten, zeigt jedes Bild auf meiner Haut ein teil meiner Essenz - nach aussen sichtbar gemacht - manifestiert auf meinem physischen Körper…

Auch wurde jedes Bild - zu einem Zeitpunkt gemacht, in dem eine Veränderung in meinem Leben stattgefunden hat, im innen wie im Aussen. im Nachhinein, ein „Wegweiser Meiner Entwicklung ,meiner Ich - Findung - meiner Heilung und Transformation..

Jedes Teil - fügt sich zusammen zu einem Ganzen… Ich Bin!

Neben der tieferen Bedeutung - ist es auch zum einen eine Art „Schutzschild“ vor der Außenwelt … eine Art Schutzpanzer - der gefühlt, meine Hauchdünne Schutzschicht vor allem was von Außen auf mich einstrahlt, abhält oder abschwächt….

Und so nach und nach - auch zum Ausschmücken und zelebrieren des weiblichen Körpers dient.

Alle - sind Zeichen der Verbindung von Körper, Seele und Geist.


… Folge dem weißen Kaninchen hinunter in den Kaninchenbau …


Es ist nie zu spät, dem Weg nach innen zu folgen, sich auf den Weg zu machen, um bei Dir anzukommen.

Und solltest Du nun auch den Ruf deiner Seele vernehmen, ein leises Wispern oder gar ein lautstarkes Schreien, nach Ausdruck … So nimm es an, vertraue, gib dich hin, fang an.

Lebe Dein SEIN!

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