Existenz

1. Chakra

In den ersten Monaten und Jahren der Entwicklung unserer Kinder und somit jedem Einzelnen von uns, geht es einzig und alleine um die Befriedigung der Grundbedürfnisse uns Menschen.

Bedürfnis nach Nahrung

Bedürfnis nach Sicherheit

Bedürfnis nach Zuneigung und Liebe

Ein Säugling ist zufrieden und glücklich wenn er versorgt ist mit Milch, einer frischer Windel und dem erholsamen Schlaf in den es am besten durch Körperwärme und leichten Bewegungen geschaukelt wird. Hier wird das Vertrauen gelegt mit welchem das Kind sich und später der erwachsenen Mensch, hinaus in die Welt wagen wird. Das sogenannte Urvertrauen. Mit der Entfaltung dessen, geht es darum fest und tief verwurzelt zu werden mit dem Großen Ganzen.

In den ersten Jahren der frühen Kindheit ( 1.-7. Lebensjahr) lautet somit das Thema Vertrauen aufzubauen.

Das Vertrauen zum Leben, das Vertrauen zur Sinnlichen Welt, das Vertrauen zur eigenen Persönlichkeit, das Vertrauen zur Liebe und grundlegenden Verbundenheit mit seinen Mitmenschen, das Vertrauen zum Universum.

Sicher und geborgen all die Erfahrungen machen zu dürfen, Eindrücke zu sammeln, und Kontakte zu knüpfen, mit dem Vertrauen des aufgehoben und „gehalten“seins. Geborgen und doch frei. Ohne Bevormundung, Beurteilung, unseres eigenen Seins.

Dies sollte der Zustand sein - wie sich Kinder langsam aber sicher die Welt zu eigen machen dürfen. Sie be-greifen, auf ihre ganz ur-eigenen Art und Weise, in ihrem ganz eigenen Tempo.

Wie oft aber, kommen wir in unserem alltäglichen Leben im Umgang mit unseren Mitmenschen, unserem Partner, unserer Familie oder mit Freunden in Situationen, in denen wir das Gefühl haben, nicht gesehen, nicht gehört, nicht wahrgenommen zu werden…

das kennt jeder von uns und in den meisten Fällen kommen wir da auch schnell wieder heraus.

Doch gibt es auch die andern Punkte, und die meisten von uns waren bestimmt schon ein oder mehrmals sogar an diesem Punkt, an dem man das Gefühl hat, es wird einem wahrhaftig der Boden unter den Füßen weggezogen..

Wenn einen die Wut, Trauer oder gar die Angst fast übermannt… Sie uns wie gelähmt nur dastehen lässt, ohnmächtig auch nur einen klaren Gedanken fassen zu können.

Dann ist es wichtig - hinzusehen. Hinzusehen was es ist - was uns so ohnmächtig erstarren lässt.

Zur Seite treten, hinsehen, hinein fühlen und wieder be-wusst werden, das wir in jedem Moment unseres Lebens die Fäden selbst in der Hand halten.

Wir und nicht unser Verstand, unserer Angst, unser Ego.

In der aus dem Yoga stammenden Chakra- Lehre, geht es um die Bewusstseins-Zentren im Menschlichen Körper - energetische Zentren. Sie haben ihren Ursprung im feinstofflichen Energiesystem des Menschen und durchstrahlen jedoch entsprechend ihrer Lage auch den physischen Leib. Das Wort Chakra kommt aus dem Sanskrit, der alten indischen Gelehrten Sprache, und bedeutet soviel wie „Rad“ oder „Wirbel“. Die sieben Hauptchakren sind aufsteigend an der Wirbelsäule angeordnet.

Das unterste Chakra - das Wurzelchakra, bildet somit die Basis für alle anderen Chakren. Übersetzt heißt es Wurzel oder Stütze. Es liegt im Bereich des Beckenbodens auf Steißbeinhöhe.

Zentrale Themen sind Stabilität, Lebenswille, Sicherheit, Urvertrauen, Erdung, Selbsterhaltung, Überleben.

Geraten wir also immer wieder in die selben Situationen, in denen wir „ohn-mächtig“ werden, so gilt es auch einmal die einzelnen Chakren mit ihren Themen genauer unter die Lupe zu nehmen, um somit eventuell unsere Leiden aufdecken zu können, den Energiefluss wieder zu stärken oder sogar eine Blockade aufzulösen.

Wie sieh es aus bei Dir, mit deinem Urvertrauen?

Lebst du noch, oder BIST Du schon?….



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