Metamorphose




Veränderung ist die einzige Konstante im Leben.

Da ist der Fluss des Lebens - das Einatmen und Ausatmen - Die Kraft und Energie und die Ruhe und Einkehr. Ein stetiger Kreislauf der sich immer und immer wieder wiederholt - ganz einfach - so - ohne dass man etwas tut oder tun muss


Alles Leben folgt dem ewigen Kreislauf des Geboren werden - leben und Sterben.

in der Natur wie auch bei allen Lebewesen.


Aus einem Samen - wächst - entsteht das neue Leben.

Unglaublich - folgt es seinem inneren Bauplan des Lebens- der alles was es braucht zum Leben von Anfang an in sich trägt.

Jede Zelle - kennt ihren Platz - Ihre Aufgabe - Ihre Bestimmung und folgt dieser in völliger Hingabe an die Existenz des Großen Ganzen.

Ohne zu hinterfragen, ohne anzuzweifeln - den Sinn des Seins.


So entsteht das Leben - Neu - Neues Leben entsteht.

Es wächst, gedeiht, er-lebt, ent- wickelt sich, um auf dem Höhepunkt der Energie und Lebenskraft sich langsam aber stetig dem Prozess des Alterns, in Hingabe - hinzugeben, um Platz für neues Leben zu schaffen.


Leben IST Veränderung. Wir alle sind verbunden mit allem was ist - durchdrungen von der Weltenseele, dem Universum. So tragen wir alle das Universum in uns. Sind durchdrungen - und alles ist somit durchdrungen von UNS.

Wir schaffen um das Erschaffene umzuschaffen, und alleinig in diesem Fluss des Tuns und Gestaltens , setzt sich ewig das Leben fort.

Grenzenlos frei ist der der sich löst von allem Überdruss.

Wenn wir uns besitzlos dem Leben hingeben- so finden wir zu unserem wahren Kern- zu grenzenloser Freiheit.


„Sich aufzugeben ist Genuss..“


Und so wie im Winter in der Natur - scheinbarer Stillstand herrscht, und doch sich langsam Neues seinen Platz sich schafft - im Inneren verborgen -Tief in der Erde sich der neue Spross nun bildet. Aus den Erkenntnissen des letzten Jahres. Sich neu sortiert. Dem Unbrauchbaren, Überflüssigen entsagend. Das sich bewehrte integrierend.

So schaffen Wir uns unser Neues SEIN in dieser Zeit - Und sind doch der DER wir schon waren all die Zeit.


Wenn wir es uns zugestehen, mit offenem Herzen wahrzunehmen was wir WIRKLICH brauchen um zu sein wer wir sind. Wenn wir es zulassen, altes, Überholtes, für uns in diesem Moment nicht mehr brauchbares hinter uns zu lassen, so werden wir neu wachsen und erblühen - wie all die Pflanzen der Natur - im neuen Frühling unseres Seins.


Wenn wir uns fragen:


Wer BIN Ich denn?

Was macht MICH aus?

Was Brauche ich im Außen, in meinem Umfeld, um sein zu können?


Was behindert mich - damit ich ICH sein kann?

Damit ich wachsen kann - zu neuer Blüte - neuer Frucht - resistent all den Umwelteinflüssen die auf mich einwirken?


Vielleicht befindest Du dich in einer Phase deiner Entwicklung in der das Vergangene, noch neu und unverbraucht sich festigt tief in Dir… Dann darfst Du sein. Dann gilt es einfach DICH zu festigen in Dir. DIR zu vertrauen - Deinen Weg zu gehen.


Vielleicht jedoch - stehst du am Anfang einer neuen Entwicklungsstufe deines Seins. Dann darfst Du all die alten Hüllen - Schalen deiner „Pflanze“ ablegen. Darfst dich von alten Mustern, Gedanken, Situationen , und auch Menschen lösen, die dein neues Erblühen das so kurz bevorsteht, verhindern wollen. Bewusst oder auch unbewusst.


Da ist der Keim, der in dir schon zu wachsen begonnen hat bevor auch nur ein Hauch dessen im Außen zu sehen war.

Der Keim dessen was DU BIST. Der Keim der schon in seinen ersten Trieben, alles in sich vereint - was es eines Tages sein wird.

Der Keim, der du bist und warst und immer sein wirst.


Dieser Keim, dieser Samen, der nun also langsam beginnt sich zu entfalten. Der seine Wurzeln schon und auch seine ersten Organe unter der Samendecke verborgen - gegenwärtig weiss.


Er wächst und macht sich auf. In dem immer sicherer werdenden Gefühl des sich gewahr seins - in sich selbst und seinen Fähigkeiten, in des eigenen SEINS.


Und dann, dann bricht er durch die Decke die ihn eine Zeit lang beschütze und im Dunkeln - im Inneren - den Raum zum wachsen gab.


Durch diese Decke bricht er durch - hinein ins glänzend helle Sonnenlicht.

Wird sichtbar somit nicht nur für sich selbst, nein auch für alles was ihn nun umgibt. Was in Verbindung steht mit ihm. In nächster Nähe - und auch wird ihm klar…

Sind wir nicht auch verbunden - mit allem was ist.


Das Herz geht auf.

Es öffnet sich - sich einzulassen - hinauszutreten - in Beziehung - wie die Bildung des Blütenkelches. Die Umwandlung vom Stengel zum Kelch der Blütenblätter.


Und so wie sich der Samen in der Erde einnistet, ruht und träumt von seinem kommenden Leben. Wie sich all das schon jetzt in dem Vermeintlichen Schlaf - in ihm bereit macht, ent-wickelt, um dann mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen, sich seinen Weg durch die Erde, hinaus ins Sonnenlicht zu bahnen, so ist es meine Seele, die nun, in dieser Zeit des Rückzugs und der Ruhe einkehrt, sich zurückzieht - immer öfters in den Raum, in`s Zentrum ihrer Seins. Dort, wo alles ist und war.

Um einen Blick auf das zu erhaschen, die Visionen, die ihr vielleicht im Traum erscheinen mag, um sie bereits zu ver-innerlichen in ihrem Kern.


Da mag es Phasen geben - die wie Wachstumsschmerzen gleich durch unser ganzes Sein sich ziehen..

Da werden wir den Schlaf so sehr brauchen - wenn uns die Müdigkeit gar überrennt. Wie wohltuend er dann sein mag, wenn wir uns ihr hingeben, und es unseren Zellen erlauben, sich in diesem Zustand der Ruhe - bereitwillig zu öffnen. Zu öffnen, um auch hier den Wandel und das Wachstum einzuladen.

Da werden Phasen Großen Glücks und Freude - Euphorie und Energie sein - wenn wir wieder und wieder wahrnehmen wie einfach und „perfekt“ das Leben uns geschieht - wenn wie es bloß geschehen lassen.


Wenn wir uns von all dem im Außen auferlegten Stress los machen - freimachen, wenn es uns gelingt den Zauber dieser Zeit zu sehen und zu fühlen.

Dann dürfen wir eintauchen in diesen Prozess der Schöpfung.


Immer und immer wieder.






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