SELBST°Bewusst°sein



Dein JA zu Dir selbst


Das Selbstbewusstsein, also das Wissen und die Erkenntnis des eigenen ICH BIN, kann der Mensch nur auf der Erde entwickeln. Es ist der andere Pol des untrennbar mit ihm verbundenen, nach außen gerichteten Gegenstands -Bewusstseins. Durch diese Subjekt-Objekt-Spaltung wird die Wirklichkeit in zwei unwirkliche Hälften zerrissen, die erst im Erkenntnisakt, wieder zusammengeführt werden.


Rudolf Steiner


So geht es also bei unserer Bewusstwerdung darum - Die Verbindung - Die Brücke zu schaffen, zwischen der Erkenntnis der Bewusstwerdung unserer Selbst im Innen, und dem Außen.

Als Kinder haben wir über die großen und kleinen Wunder dieser Welt gestaunt. Ein Schmetterling, eine Schneeflocke, die süßen Früchte am Baum in unserem Garten. Wir ließen uns nicht beschränken. Kannten keine Grenzen und waren felsenfest davon überzeugt, alles zu werden und zu können. Wir waren EINS mit ALLEM- und Alles war eins mit uns.


Die ganze Welt drehte sich um uns - und wir waren der Mittelpunkt der Welt.

Das göttliche Ich wie es gewollt, erschaffen und gedacht ist - schlummerte noch in einem wohlig himmlischen Schlaf.


Es ging darum, die Welt um uns herum aufzunehmen, sie zu beobachten und zu be-greifen.

Wenn wir uns die Kindliche Entwicklung ansehen, wissen wir, das die verschieden Entwicklungsschritte immer von seinem Entwicklungsalter und auch von seinen Erfahrungen abhängt, die es bereits mit dem Lernen neuer Fähigkeiten gemacht hat.



Wenn also das Kind beginnt, eine neue Fähigkeit zu entwickeln, so wächst damit auch sein Bedürfnis, diese Fähigkeit auszuprobieren und sie zu verbessern, um sie optimal nutzen zu können. Es sucht sich von sich heraus, aus eigenem Antrieb, die nötigen Erfahrungen, um sich sein Können, Wissen oder Verhalten anzueignen und es anzuwenden.

Im Alter von zwei bis drei Monaten, beginnt es, seinen Körper als etwas Eigenes, von seinem Umfeld Getrenntes zu erleben, das hören, sehen, fühlen kann. Es entwickelt allmählich eine Vorstellung von sich selbst.

Nach und nach prägt sich das körperliche Selbstgefühl immer stärker aus. Es begreift sich zunehmend als eigenständige Person, die etwas bewirken und selbst machen kann.

Gegen Ende des zweiten Lebensjahres, erkennen sich Kinder erstmals im Spiegel. Hat es bis dahin eher vermutet, einen Spielpartner in seinem Spiegelbild zu sehen, so weiss es jetzt: Das bin Ich!

So bahnt es sich seinen Weg hinein ins Leben, und ist dabei mehr als alles andere auf die liebevolle präsente und klare Begleitung seiner Eltern und der ihm umgebenden Bezugspersonen angewiesen, um nach und nach die Verbindung von seinem Selbst und der Umwelt die ihn umgibt, zu schaffen. Grenzen und Regeln bedeuten somit nicht nur Einschränkung, sondern bieten dem Kind - je älter es wird - vor allem Halt und Orientierung. Es sucht seine Grenzen

Die Art und Weise wie wir unser Kind sehen, unsere Haltung gegenüber dieser Kleinen Seele Mensch, alles in unserem Tun, in unserem Handeln, unserem Verständnis, unserer Sprache, unserem Blick, ja selbst in unserem Denken gegenüber unserem Kind, prägt und formt diesen Menschen uns gegenüber, und dessen sollten wir uns dringendst bewusst sein!

Jeder Glaubenssatz der von klein auf geprägt wird, legt sich tief in jede Zelle dieses Körpers, und wird darin bis zu seiner Entdeckung und Heilung verankert bleiben. Das Kind in Dir - bleibt immer das Kind welches du warst als Du Kind warst…

Ohne ein Aufbrechen, ein Unterbrechen, ein in-Aufruhr-versetzen, kann es keine Heilung und keinen Fortschritt geben.

Was es hier für braucht ist ein bedingungsloses JA zu uns selbst, und die Bereitschaft, für unsere Belange und Überzeugungen einzustehen. Zu verteidigen was uns wichtig ist, und zu tun , wofür wir brennen.

Zu hinterfragen, wie wahr eigentlich all die Dinge sind, die wir über uns denken:

Wer hat gesagt, wir wären schwach?

Wer behauptet, wir könnten bestimmte Dinge nicht?

Wessen Blick und Bild auf die Welt ist es, der uns erklärt was sich gehört und was nicht?….

Wer bin Ich wirklich?

Mein Sein…

Meine Seele…

Wie ist er gewollt, mein Ausdruck meiner Selbst in dieser Welt?

Wie trete ich hinaus in die Welt? Öffne Meine Türen, und bin der der ICH BIN…

Dieser Erkenntnisakt wie ihn Rudolf Steiner nannte, dieser Weg der bewussten Bewusstwerdung, kann zuweilen erst einmal dunkel und mühsam, schmerzlich und furchteinflößend sein, doch wisse darum: Der einzige Weg hinaus führt hinein.


Doch dann wirst du ausbrechen, und auftauchen ins Licht deiner Selbst der Du selbst das Universum bist. Geheilt und ganz und wunderschön in deiner ganzen Größe und Schönheit! Du bist die Liebe und das Licht.

So mache dich auf und gesunde.

Werde der Du bist


Lebe Dein SEIN!


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